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Agentic AI: Warum klassische Software an ihre Grenzen stößt

29. Dezember 2025

Seit Jahrzehnten bauen Unternehmen Software, um Prozesse effizienter zu machen. Doch trotz immer leistungsfähigerer Systeme bleibt ein Kernproblem bestehen: Software versteht keine Ziele – sie führt nur Anweisungen aus.
Mit dem Aufkommen von Agentic AI verändert sich dieses Paradigma grundlegend.

Das Grundproblem klassischer Software

Klassische Unternehmenssoftware basiert auf drei Prinzipien:

  • fest definierten Prozessen
  • expliziten Regeln
  • menschlicher Steuerung bei Abweichungen

Dieses Modell funktioniert, solange die Welt stabil ist. Doch moderne Unternehmen operieren in dynamischen, hochgradig vernetzten Systemen, in denen Entscheidungen ständig neu getroffen werden müssen.

Warum Assistenzsysteme nicht ausreichen

Chatbots, Copilots und Prompt-basierte Assistenten sind ein Fortschritt – aber sie bleiben reaktiv.
Sie beantworten Fragen, erstellen Inhalte oder schlagen Optionen vor.
Sie handeln nicht eigenständig.

Was Agentic AI fundamental anders macht

Agentic AI beschreibt Systeme, die:

  • Ziele verstehen
  • Aufgaben selbstständig planen
  • Entscheidungen treffen
  • mit anderen Agenten kooperieren
  • Ergebnisse überwachen und anpassen

Damit wird Software erstmals zu einem aktiven Akteur im Unternehmen – nicht nur zu einem Werkzeug.

Der Paradigmenwechsel

Wir bewegen uns weg von:

„Welche Funktion klickt der Mensch?“

hin zu:

„Welches Ziel soll das System erreichen?“

Das ist kein Feature-Upgrade – es ist ein neues Operating Model für Software.

Fazit

Agentic AI ersetzt klassische Software nicht über Nacht.
Aber sie verschiebt die Rolle von Software von Ausführung zu Entscheidung.
Unternehmen, die das früh verstehen, werden schneller, resilienter und skalierbarer agieren.